Lillestoff Festival – ein Erlebnis!

Vergangenes Wochenende war es soweit! Lillestoff LIVE! Wir haben uns schon Freitag aus dem Rheinland aufgemacht. Nach einem kleinen Snack bei Griechen ab zu Fricks ins Hotel und noch ein bisschen auf dem Zimmer quatschen.

2 meiner Nähmädels von unionkraftstoff waren auch da – allerdings in einem andern Hotel, so dass wir erst Samstag zusammen gefunden haben. Gefunden ist der richtige Ausdruck – es war  ein solcher Andrang Samstagvormittag, dass ich mich schon gefragt haben, was ich mir hier bitte antue.

In den meisten Blogbeiträgen, die ich bisher gelesen haben waren nur positive Worte zu hören, aber ich hatte wirklich auch ein Paar Momente wo ich mich fraget, ob ich dafür tatsächlich Geld und Zeit investieren möchte. Aber langsam!

Meinen gebuchten Fotokurs für Samstag hatte ich vorab weiterverkauft, da ich unbedingt auch Nähen wollte. Die Zuschnitte hatte ich zu Hause schon gemacht, so dass ich direkt loslegen konnte, nachdem ich neben meinen Mädels Platz genommen hatte. Diese waren schon früher als ich da und hatten mir einen Platz freigehalten. Für die anderen Reisenden aus dem Rheinland gestaltete sich die Nähtischsuche echt schwierig – irgendwie war es ganz schön chaotisch und ich empfand es als super stressig. Ich denke damit war ich nicht allein.

Nun sind 1000 aufgeregte Frauen lauter als die Rheinuferstrasse in Köln – hatte ich mit gerechnet, aber unterschätzt. Die Organisation von Lillestoff ist ein riesen Lob wert – aber dennoch finde ich sollte auch Platz für Kritik sein (Feedbackboxen gab es – habe ich auch genutzt).

Der größte Krititpunkt gilt der Organisation des Essens und der Getränke. Die Essenausgabe an sich war mit zwei Ausgaben für 1000 Personen hoffnungslos unterbesetzt, was erhebliche Wartezeiten mit sich brachte. Außerdem hätte ich es besser gefunden, wenn Essen und Nähen getrennt worden wäre. Ist natürlich eine Frage der Räumlichkeiten. Besonders störend war am Sonntag, dass vor dem Catereingang gegrillt wurde. Zur erheblichen Geruchsbelästigung kam noch die Sorge, dass hoffentlich die Rauchmelder keinen Alarm schlagen.

An Kaffee- und Kuchenausgabe bildeten sich ebenfalls lange schlage – Kaffee holen oder noch ein Teil nähen? Zeitlich der gleiche Aufwand.

Ich will gar nicht meckern und ich denken, mit all dem kann man hervorragend leben, wenn man sich drauf einstellt. Und daher finde ich es wichtig, so etwas auch in einem Blogpost zu schreiben, damit sich Neulinge und Interessierte auch auf diese Situationen einstellen können

In den Warteschlangen hat man natürlich auch nette Gespräche geführt und tolle Leute getroffen und der Lärm ebbte auch am Sonntag ab, weil die Aufregung sank.

MIR HAT DAS FESTIVAL SUPER GEFALLEN!

Ich habe so viele Leute kennengelernt und getroffen. DANKE DAFÜR!

Ich habe tolle Stoffe geshoppt und ich habe den wunderbaren Siebdruck Workshop besucht und vielleicht eine neue Leidenschaft entdeckt. Danke an die beiden Damen von Frau Zimmer.

 

Das Angebot und die Menschen haben dieses Wochenende zu etwas unvergesslichen gemacht und ich freue mich auf nächstes Jahr.

Ich habe alle Projekt vernäht aber noch nicht alle fotografiert. Entstanden ist:

Jella Wasserfallshirt von Konfetti Patterns aus Modal von Lillestoff

Sweatkleid von fadenkäfer aus Lillestoff

Frau Liese von schnittreif – Stoff glaube ich vom Stoffmarkt

so Emma aus Modal von Lillestoff (Bild fehlt)

 

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Ein Kommentar zu „Lillestoff Festival – ein Erlebnis!

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